und was genau würdest du an der politik ändern? was genau sollen die ersatz-strukturen sein die du forderst, was genau sollen diese tun, und wie wirkt sich das auf de einzelne person in der bevölkerung aus?
Ich bin für eine Demokratisierung der Wirtschaft. Eine Produktion für die Bedürfnisse der Menschen und nicht für Profite und Wachstum. Betriebe in die Hände der Arbeiter. Rätedemokratisch Organisiert mit jederzeitiger Abwählbarkeit der Ämter. Von unten nach oben strukturiert.
Zucker wird überall reingepumpt da es einen Suchtfaktor hat und so die Menschen mehr kaufen. Es gäbe keine Motivation dies zu tun in einer Wirtschaft in der nicht für dauerhaften Wachstum produziert wird.
Das sehe ich anders. Wirtschaftswachstum ist eine existentielle Notwendigkeit (Getreidekornrätsel, statisches Universum ist langfristig instabil).
und nicht für Profite
das hängt davon ab wie man profite betrachtet. dass es profite gibt, ist grundsätzlich marktwirtschaftlich unausweichlich (denn keine profite gibt es nur dann, wenn die produktionskosten überall gleich sind. da aber standorte nicht gleichwertig sind, ist es irgendwo günstiger und dort wird dann profit gemacht).
und man sieht leicht, dass dieser nur genau dann Null ist, wenn entweder die gehandelte Menge Null ist (d.h. es wird nichts hergestellt) oder wenn die blaue Linie vollkommen flach ist, d.h. die Produktionskosten sind überall gleich, egal an welchem Standort oder unter welchen Bedingungen du produzierst. Beides ist in der Praxis unwahrscheinlich oder unpraktikabel.
Das ist an sich völlig natürlich, denke ich. wie grau wäre das leben, wenn man nie gewinnen könnte? Die frage ist nur, wie profite verteilt werden. Deshalb bin ich für eine Vermögenssteuer, denn die stellt sicher, dass wir auch was davon haben. Also: Profite ja, aber bitte auch für uns. Das ist mein positiver Lebensweg.
Betriebe in die Hände der Arbeiter
davon kann ich stark abraten, zumindest wenn es um unternehmensstrategie und planung geht. heutige unternehmen sind sehr stark mathematisch orientiert, und davon haben die wenigsten leute ne ahnung. dass demokratisch abgestimmt wird über die unternehmensstrategie, garantiert eigentlich dass sich kurzsichtige und kaum durchdachte, aber im ersten moment populär klingende entscheidungen durchsetzen werden.
Zucker wird überall reingepumpt da es einen Suchtfaktor hat und so die Menschen mehr kaufen. Es gäbe keine Motivation dies zu tun in einer Wirtschaft in der nicht für dauerhaften Wachstum produziert wird.
Das kann ich teilweise nachvollziehen. Das BIP ist eine ganz furchtbare Metrik für unser wohlbefinden, und im allgemeinen wird vieles schlechter dadurch dass unternehmen krampfhaft versuchen ihren umsatz zu steigern. Das hat aber nichts mit “Wachstum” zu tun, sondern mit Gier. Das hat etwas mit der psychologischen Grundeinstellung zu tun. Du kannst dir das so vorstellen: zwei personen können eine gleiche handlung setzen, aber aus völlig unterschiedlichen gründen. die eine person, weil sie kurzsichtig denkt und viel schaden anrichtet während sie glaubt einen kurzsichtigen schritt setzen zu können um etwas zu verbessern, während die andere person aus guten gründen handelt. das “wachstum” an sich ist nicht das problem; problematischer ist dass das wachstum von der sinnhaftigkeit entkoppelt wurde und dass jedes wachstum in die unternehmens-metriken eingeht. auch die art von wachstum die mehr schadet als hilft. effektiv wäre es hier, deutlicher darauf zu verweisen was eigentlich der ganze sinn des systems sein sollte, dann versteht man auch besser welche entscheidungen tatsächlich sinnvoll sind.
und was genau würdest du an der politik ändern? was genau sollen die ersatz-strukturen sein die du forderst, was genau sollen diese tun, und wie wirkt sich das auf de einzelne person in der bevölkerung aus?
Ich bin für eine Demokratisierung der Wirtschaft. Eine Produktion für die Bedürfnisse der Menschen und nicht für Profite und Wachstum. Betriebe in die Hände der Arbeiter. Rätedemokratisch Organisiert mit jederzeitiger Abwählbarkeit der Ämter. Von unten nach oben strukturiert.
Zucker wird überall reingepumpt da es einen Suchtfaktor hat und so die Menschen mehr kaufen. Es gäbe keine Motivation dies zu tun in einer Wirtschaft in der nicht für dauerhaften Wachstum produziert wird.
Oder noch kürzer: https://feddit.org/post/12630041
Da bin ich auch dafür.
Das sehe ich anders. Wirtschaftswachstum ist eine existentielle Notwendigkeit (Getreidekornrätsel, statisches Universum ist langfristig instabil).
das hängt davon ab wie man profite betrachtet. dass es profite gibt, ist grundsätzlich marktwirtschaftlich unausweichlich (denn keine profite gibt es nur dann, wenn die produktionskosten überall gleich sind. da aber standorte nicht gleichwertig sind, ist es irgendwo günstiger und dort wird dann profit gemacht).
Auf diesem Diagramm:
wird der Profit in Grau eingezeichnet:
und man sieht leicht, dass dieser nur genau dann Null ist, wenn entweder die gehandelte Menge Null ist (d.h. es wird nichts hergestellt) oder wenn die blaue Linie vollkommen flach ist, d.h. die Produktionskosten sind überall gleich, egal an welchem Standort oder unter welchen Bedingungen du produzierst. Beides ist in der Praxis unwahrscheinlich oder unpraktikabel.
Das ist an sich völlig natürlich, denke ich. wie grau wäre das leben, wenn man nie gewinnen könnte? Die frage ist nur, wie profite verteilt werden. Deshalb bin ich für eine Vermögenssteuer, denn die stellt sicher, dass wir auch was davon haben. Also: Profite ja, aber bitte auch für uns. Das ist mein positiver Lebensweg.
davon kann ich stark abraten, zumindest wenn es um unternehmensstrategie und planung geht. heutige unternehmen sind sehr stark mathematisch orientiert, und davon haben die wenigsten leute ne ahnung. dass demokratisch abgestimmt wird über die unternehmensstrategie, garantiert eigentlich dass sich kurzsichtige und kaum durchdachte, aber im ersten moment populär klingende entscheidungen durchsetzen werden.
Das kann ich teilweise nachvollziehen. Das BIP ist eine ganz furchtbare Metrik für unser wohlbefinden, und im allgemeinen wird vieles schlechter dadurch dass unternehmen krampfhaft versuchen ihren umsatz zu steigern. Das hat aber nichts mit “Wachstum” zu tun, sondern mit Gier. Das hat etwas mit der psychologischen Grundeinstellung zu tun. Du kannst dir das so vorstellen: zwei personen können eine gleiche handlung setzen, aber aus völlig unterschiedlichen gründen. die eine person, weil sie kurzsichtig denkt und viel schaden anrichtet während sie glaubt einen kurzsichtigen schritt setzen zu können um etwas zu verbessern, während die andere person aus guten gründen handelt. das “wachstum” an sich ist nicht das problem; problematischer ist dass das wachstum von der sinnhaftigkeit entkoppelt wurde und dass jedes wachstum in die unternehmens-metriken eingeht. auch die art von wachstum die mehr schadet als hilft. effektiv wäre es hier, deutlicher darauf zu verweisen was eigentlich der ganze sinn des systems sein sollte, dann versteht man auch besser welche entscheidungen tatsächlich sinnvoll sind.